In Hiob 9-12 sehen wir, wie Hiob mit dem Geheimnis seines Leidens ringt. Er erkennt Gottes Macht und Gerechtigkeit an, hat jedoch Mühe zu verstehen, wie ein sterblicher Mensch vor Gott bestehen kann. Während Hiob sein Elend beklagt und seine Verzweiflung ausspricht, beharren seine Freunde darauf, dass Gott gerecht ist und Hiobs Leiden eine Folge von Sünde sein muss. Sie drängen ihn zur Umkehr.
Bevor du beginnst
Bitte den Herrn um ein neues Staunen, wenn du sein Wort liest. Bete um Verständnis und um ein offenes, demütiges und gehorsames Herz, um das aufnehmen zu können, was er dir sagen möchte.
Lies
Fasse zusammen
Schreibe ein, zwei Sätze über das Gelesene. Dies kann eine Zusammenfassung, eine Beobachtung oder etwas sein, was dir besonders aufgefallen ist.
Denke darüber nach
In Kapitel 12 hebt Hiob die Macht und Gerechtigkeit des Herrn hervor. Wie können dir diese vollkommenen Eigenschaften Gottes Trost schenken, selbst wenn sich die Welt um dich herum dunkel und schmerzhaft anfühlt?
O Herr, Dein souveränes Handeln kennt keine Grenzen. Deine unsichtbare Hand lenkt den Aufstieg und den Fall von Institutionen und Nationen. Irdische Herrscher mögen sich für mächtig halten, doch sie unterliegen Deinem Willen. Sie sind blind für das, was um sie herum geschieht und erkennen den Weg nicht. Sie sind unbeständig und unzuverlässig. Aber all das ist Dein Tun. Amen. —Nancy DeMoss Wolgemuth1
Handle danach
Schreibe ein kurzes Gebet basierend auf deiner heutigen Lesung. Dies kann ein Lob oder einen Dank enthalten, ein persönliches Bekenntnis, ein Zustimmen zur Wahrheit oder eine Bitte für dich selbst oder jemand anderen.
1Nancy DeMoss Wolgemuth in der CSB Notetaking Bible, Revive Our Hearts Edition, Seite 503 – nicht auf Deutsch erhältlich.
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