Es ist beeindruckend, ein starkes, schnelles Pferd zu beobachten, das aber dennoch den Befehlen seines Reiters gehorcht. Die kleinste Zügelbewegung kann unmittelbar die Richtung des Pferdes ändern.
Aber bevor ein Reiter sein Pferd einsetzen kann, muss es „gebrochen” werden. Das bedeutet nicht, dass man hergeht und dem Pferd im wahrsten Sinne des Wortes die Beine bricht, sondern dass der Willen des Pferdes gebrochen wird. Dadurch wird es gefügig und ordnet sich seinem Reiter unter.
Bevor unser Herr uns einsetzen kann, müssen auch wir „gebrochen” werden. Zerbruch ist die Zerschlagung unseres eigenen Willens, damit der Geist unseres Herrn Jesus Christus in uns freigesetzt werden kann.
In Psalm 51,19 heißt es: _„Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein zerbrochener Geist; ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verachten.”_ Du kannst dich heute dafür entscheiden, „gebrochen” zu werden. Ordne dich dafür seiner Führung und seinem Willen unter.
_Seeking Him, Nancy DeMoss Wolgemuth_