Maria und Josef brachten ihren neugeborenen Sohn in den Tempel, „um ihn dem Herrn darzustellen.” (Lukas 2,22b) Da trafen sie einen alten Heiligen mit Namen Simeon, der diesen Tag herbeigesehnt hatte. Sein Gebet ist eins der ältesten Weihnachtslieder.
„Nun, Herr, entlässt du deinen Knecht in Frieden nach deinem Wort!” (Lukas 2,29)
Damit sagte Simeon, er könne nun sterben. Der Herr hatte getan, was er versprochen hatte. Nachdem er seinen Retter geschaut hatte, konnte Simeon den Tod nun in einem ganz neuen Licht sehen. Er war bereit, „in Frieden entlassen” zu werden.
Der Tod ist für einen Gläubigen kein Monster, das man fürchten muss. Er ist Erlösung, Freiheit, Übergang, nach-Hause-Gehen. Ein Christ lebt mit sehnsüchtiger Erwartung darauf hin, eines Tages bei Jesus zu Hause zu sein. Das ist Realität für ihn. Der Eine, dessen Geburt wir in dieser Zeit feiern, ist sowohl Erhalter des Lebens als auch Befreier im Tod.
Seeking Him
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Belebe unsere Herzen ©
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