„Findest du, dass mein Nacken rot aussieht? Siehst du einen Stich oder sowas?”
„Ich weiß nicht. Er ist vielleicht ein bisschen rot.”
„Ich glaube, ich rufe besser den Arzt an.”
Wenn du irgendwelche Anzeichen einer Krankheit bemerkst, willst du bestimmt sichergehen, dass alles in Ordnung ist.
„Findest du, dass ich mich heiß anfühle?”
„Hmmm, könnte sein.”
„Vielleicht sollte ich Fieber messen.”
Aber versuchst du genauso schnell die Ursache des Problems herauszufinden, wenn du den Eindruck hast, dass geistlich bei dir etwas nicht stimmt?
„Ich hoffe, ich habe sie nicht beleidigt. Na ja, ich kümmere mich morgen in meiner Stillen Zeit darum. Dann werde ich wohl dran denken.”
Wenn uns unser Gewissen plagt, müssen wir der Sache unbedingt auf den Grund gehen. Es ist sogar gefährlicher, die Sünde in unserem Leben zu missachten, als Fieber, einen Ausschlag oder andere Beschwerden und Schmerzen zu ignorieren. Wenn du also das nächste Mal ein schlechtes Gewissen hast, dann setze dich nicht einfach über deine Symptome hinweg, sondern nimm Gottes Diagnose an und bitte ihn, dir zu zeigen, was du tun kannst, um die Angelegenheit wieder zu bereinigen.
_Seeking Him, Nancy DeMoss Wolgemuth_